Chinas Rohölimporte im November gesunken - Heizölpreise auf Jahrestiefstand

Notierungen

ICE Gasoil Futures

772,50 Dollar

Brent

74,72 Dollar (+ 0,42 zum Schluss Mittwoch)

WTI

69,85 Dollar

 

Aramco OSPs für Region Nordeuropa so niedrig wie seit Juni nicht mehr

Saudi Aramco hat die Aufschläge auf die Preisreferenz Brent Weighted Average (BWAVE) für seine geplanten Rohölexporte in den nordeuropäischen Raum im Januar erneut gesenkt, wodurch sie nun das niedrigste Niveau seit Juni erreicht haben. Für Januar wurde sogar ein Abschlag von 1,00 Dollar pro Barrel zu BWAVE für die Rohölexporte der Sorte Saudi Arabian Heavy angekündigt. Auch für die anderen Zielmärkte wurden die Anstiege oder Rückgänge zu den entsprechenden Referenzen reduziert oder verstärkt. Da sich viele der großen OPEC-Produzenten wie Irak, die Vereinigten Arabischen Emirate und Kuwait an der Preispolitik Saudi-Arabiens orientieren, könnten auch die Exporte dieser Länder im Januar mit geringeren Aufschlägen angeboten werden.

 

Chinas Rohölimporte im November gesunken

Am Donnerstagmorgen veröffentlichte die chinesische Regierung Informationen über den Außenhandel der Volksrepublik im November. Obwohl die Handelsbilanz mit 68,4 Milliarden Dollar über dem erwarteten Überschuss und einem unerwarteten Anstieg der Gesamtexporte stieg, sanken die Importe leicht. Im November fielen auch die Einfuhren von Rohöl aus China zurück. Gemäß den Informationen des chinesischen Zollamts importierte die Volksrepublik im November ungefähr 42,445 Mio. Tonnen Rohöl. Dies entspricht einem Rückgang von etwa 13,3 Prozent im Vergleich zum Oktober. Es ist beunruhigend, dass die chinesischen Rohölimporte im November zum ersten Mal seit April auch im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat zurückgegangen sind. Die Rohölimporte des Landes sanken im Vergleich zum November 2022 um 9,2 %. Experten glauben, dass der Rückgang auf zwei Faktoren zurückzuführen ist: einerseits aufgrund der hohen Lagerbestände, die China in den letzten Monaten durch umfangreiche Rohölimporte aufgebaut hat, andererseits aufgrund einer schwächeren Nachfrage nach Produkten wie Diesel oder Asphalt, die insbesondere für Industrie und Bauwesen bedeutende Energiequellen sind.

 

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