US-Pipeline abgestellt

Texanische-Pipeline musste aufgrund eines Lecks vom Betrieb genommen werden. Nachrichtenagentur Reuters bestätigt Öl-Förderkürzung der OPEC.

Die OPEC hatte im Januar bereits mitgeteilt, dass sie die Förderung von Öl bereits gedrosselt haben. Auch ein unabhängiges Unternehmen, was die Schiffbewegungen verfolgt, bestätigte den Rückgang des Transportes von Rohöl. Jetzt berichtet auch die Nachrichtenagentur Reuters, dass die OPEC die Drosselung der Fördermengen von Rohöl vollzogen habe. In der Zeit von Dezember 2016 bis Januar 2017 seien 1 Mio. B/T weniger produziert worden. Demzufolge sind im Januar 32,27 Mio. B/T durch die OPEC gefördert worden.

Aktuell befindet sich der Preis für Öl weiterhin im Seitwärtstrend, mit leichten ansteigenden Impulsen. WTI kostet am Morgen 52,93 US-Dollar. 0,16 US-Dollar mehr als noch am Vortag. Brent steigt um 0,34 US-Dollar und liegt aktuell bei 55,78 US-Dollar. Der Heizölpreis befindet sich ebenfalls in einer Seitwärtsbewegung. Im Bundesdurchschnitt kostet Heizöl heute Morgen 59 Euro.

Der Eurokurs steigt aktuell wieder. Am Dienstag wurde die Marke von 1,08 US-Dollar erreicht. Dies bedeutet den höchsten Stand seit über sechs Wochen. Gründe für die starke Gemeinschaftswährung sehen Experten in den Aussagen von Beratern Trumps. Peter Navarro, Berater für handelspolitische Themen, bezeichnete beispielsweise den Euro als „grob unterbewertet“.

Leck in US-Pipeline

In Texas musste eine Öl-Pipeline abgeschaltet werden. Die Pipeline befördert Rohöl von Cushing, Oklahoma, zur Golfküste. Nach Medienberichten, soll durch Bauarbeiten an der Straße ein Leck aufgetreten sein, weshalb die Pipeline aus dem Betrieb genommen wurde. Bisher ist nicht bekannt, wie viel Öl aus der Pipeline ausgetreten ist. Wann die Beschädigung behoben werden soll und wie lange die Pipeline kein Rohöl transportieren kann, ist aktuell noch unklar. Ein Problem mit der Versorgung von Rohöl sollte aber nicht bestehen, die Bestände in der Region sind ausreichend hoch.

Die Bestände an Rohöl nehmen auch im Allgemeinen in den USA weiter zu. Die eher nicht unüblich geringe Nachfrage wird von Raffineriebetreibern genutzt um Wartungsarbeiten durchzuführen. Am Nachmittag wird der Bericht der DOE erwartet. Die amerikanische Energiebehörde veröffentlicht in dem Report Daten zu Bestandsveränderungen. Darüber hinaus enthält der Bericht Zahlen zur Nachfrage, Importen und der Ölförderung in den USA. Goldman Sachs hat bereits eine Prognose aufgestellt. Demnach sollen im laufenden Jahr die US-Ölförderung um 290.000 B/T ansteigen. Grund dafür seien insbesondere, die bereits erschlossenen, aber noch nicht genutzten Ölquellen.

Die mobene Unternehmensgruppe