Frau auf Wiese schaut um sich

Die Zukunftsperspektive Ihrer Ölheizung

Ihre Ölheizung hat Bestand,
mit und ohne Klimaschutzpaket!

Seit Herbst 2019 begleitet uns das Klimaschutzprogramm 2030. Aus zunächst unverbindlichen Eckpunkten wurde ein Klimapaket, das die Bundesregierung nun Schritt für Schritt umsetzt. Das Maßnahmenpaket soll dazu beitragen, die für 2030 ausgerufenen Klimaziele zu erreichen. Im Fokus steht die Einsparung von CO2-Emissionen. Die Maßnahmen reichen von der Einführung einer CO2-Bepreisung bis zur Förderung klimafreundlicher Heizlösungen.

Klimaschutzprogramm 2030 – Das wichtigste im Überblick

Bis Ende 2025

Ölbrennwertgeräte können in Bestandsgebäuden uneingeschränkt betrieben, installiert und modernisiert werden. Eine Heizungsmodernisierung ist auch ohne Kombination mit erneuerbaren Energien möglich. Wenn Sie Ihre Heizung modernisieren möchten, haben Sie bis Ende 2025 wie gewohnt die freie Wahl.

Ab 2026

Für bestehende Ölheizungen ändert sich nichts. Jede ab dem 01. Januar 2026 neu eingebaute Heizung soll zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Ist der Einbau eines solchen Hybridsystems nicht möglich oder kein Gas-/Fernwärmenetz vorhanden, können unabhängige Ölheizungen weiterhin modernisiert und installiert werden.

Ausnahmen

Baden-Württemberg – Erneuerbare-Wärme-Gesetz

Bundesweit können bestehende Ölheizungen weiterhin betrieben werden. Auch in Baden-Württemberg ist die Nutzung von Bestandsheizungen in Zukunft möglich. Für Heizungsmodernisierungen gelten Vorgaben. Denn Baden- Württemberg setzt auf ein Klimaschutzgesetz, ein Integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept und ein weiteres Instrument. Das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) enthält Regelungen für Besitzer von Gebäuden, die vor dem 01.01.2009 errichtet wurden und eine Fläche von mindestens 50 Quadratmetern haben. In Baden-Württemberg gilt:

Modernisierung zusammen mit Erneuerbaren

Wer in Baden-Württemberg eine neue Heizung einbauen oder eine bestehende modernisieren möchte, ist zur Einbindung erneuerbarer Energien verpflichtet. Modernisieren Sie mit einem neuen Ölbrennwertkessel, müssen mindestens 15% des jährlichen Bedarfs an Wärmeenergie über erneuerbare Energien gedeckt werden. Alternativ sind Ersatzmaßnahmen möglich wie die Investition in einen baulichen Wärmeschutz oder die Erstellung eines Sanierungsfahrplans.

Hamburg - Hamburgisches Klimaschutzgesetz

Auch in Hamburg können bestehende Ölheizungen mit Niedertemperatur- und Brennwerttechnik weiter betrieben werden. Durch die Verabschiedung des Hamburgischen Klimaschutzgesetzes gibt es jedoch seit dem 01. Juli 2021 neue Vorgaben zur Modernisierung und zum Einbau einer Ölheizung. Für die verpflichtende Einbindung erneuerbarer Energien gelten besondere Auflagen.

Einbindung erneuerbarer Energien wird Pflicht

Das Hamburgische Klimaschutzgesetz verpflichtet dazu, erneuerbare Energien einzubinden, die mindestens 15 % des jährlichen Wärmeenergiebedarfs decken. Die Verpflichtung gilt für alle fossilen Energieträger, also gleichermaßen für Öl- und Gasheizungen in Gebäuden, die vor 2009 errichtet wurden. Härtefälle sind von dieser Regelung ausgenommen. Um diese Vorgabe zu erfüllen, gibt es mehrere Optionen. Für ein Haus mit bis zu zwei Wohnungen durchschnittlicher Größe kann eine Solaranlage zur Brauchwassererwärmung genutzt werden. Die Auflagen können auch durch die Nutzung eines Heizöls mit einem Anteil flüssiger Biomasse in Höhe von 15 % erfüllt werden.

Für den Einbau neuer Öl-Hybridanlagen gibt es weiterhin staatliche Subventionen. Finanziell unterstützt wird der Einbau der erneuerbaren Komponenten, wie zum Beispiel eine Solarkollektoranlage mit 30 % der Investitionskosten für Einbau oder Modernisierung. Zusätzlich zu beachten sind weitere Förderbedingungen. Außerdem gibt es nichtstaatliche Förderaktionen von Heizgeräteherstellern.

CO2-Bepreisung

Am 01.01.2021 ist die erste Maßnahme des Klimaschutzprogramms 2030 in Kraft getreten. Seitdem fällt der allgemeine CO2-Preis unter anderem beim Kauf von Erdgas, Diesel und Benzin ebenso wie bei der Heizöllieferung an. Nach anfänglichen 25€ pro Tonne CO2 steigt der Preis schrittweise auf bis zu 55€ pro Tonne im Jahr 2025 an. Im Jahr 2026 soll der Preis zwischen 55€ und 56€ liegen.

Fest steht: Es lohnt sich weiter auf Heizöl zu setzen

Das Klimaschutzprogramm 2030 hält an der Ölheizung fest. Individuelle Bevorratung und eine gute Zukunftsperspektive sprechen für die bewährte Ölheizung. Deshalb heizen etwa 20 Millionen Menschen in Deutschland sehr zufrieden mit Heizöl. Denn die Ölheizung ist zuverlässig, unabhängig und zukunftsfähig. Rückblickend auf die letzten Jahre ist Heizöl ein bewährter Brennstoff. Verglichen mit den Kosten anderer Energien ist Heizöl in der langjährigen Betrachtung nach wie vor auf einem günstigeren Niveau. Innerhalb der letzten vier Jahre profitierten Heizölkunden bei einer durchschnittlichen Jahresbestellmenge von einem Kostenvorteil von rund 300€ im Gegensatz zu einem Erdgaskunden mit entsprechender Energiemenge.

Energieträger mit Zukunft

Durch die Modernisierung Ihrer Heizungsanlage können Sie schon heute bis zu 40 % CO2 einsparen. Aktuelle Entwicklungen werden auch kurzfristig CO2-neutrale Brennstoffe zur Verfügung stellen können - zum Beispiel aus Abfall oder sonstigen Reststoffen. Diese werden ohne jeglichen Umrüstungsaufwand mit der vorhandenen Technik nutzbar sein. Bis es so weit ist, heizen Sie einfach mit unserem CO2-kompensierten Heizöl ProKlima. Wussten Sie: Seit Anfang 2019 ist unsere Heizölflotte klimakompensiert unterwegs. Seitdem haben wir Tausende Tonnen CO2 kompensiert. Mit dem von uns eingesparten CO2 könnte ein Tankwagen 180-mal um die Welt fahren.

Neuigkeiten zum Klimaschutzprogramm finden Sie auf dieser Seite. Bei Fragen erreichen Sie uns unter der kostenfreien Service-Rufnummer 0800 2033301.

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