Die Ölheizung bleibt, der flüssige Folgebrennstoff kommt!

mobene und Buderus testen klimafreundlichen Folgebrennstoff mit bewährter Technologie

In Deutschland heizen etwa 20 Millionen Menschen sehr zufrieden mit Heizöl. Denn die Technologie der Ölheizung ist effizient, modern, zuverlässig, unabhängig und zukunftsfähig.

Die gute Nachricht für alle Heizölverwender: Es lohnt sich, weiter auf flüssige Brennstoffe zu setzen, denn das Klimaschutzprogramm hält an der Ölheizung fest. 

Mit der Modernisierung der Anlagen und der Bereitstellung CO2-neutraler Brennstoffe aus nachhaltig recycelten und hydrierten Pflanzenölen ist die Perspektive für die Ölheizung vielversprechend und nach Verabschiedung des Klimaschutzprogramms 2030 sowie den seitens der Bundesregierung jüngst verschärften Zielvorgaben bis 2045, gesichert.

Bis Ende 2025 können Ölbrennwertgeräte uneingeschränkt installiert und modernisiert werden. Ab 2026 ist dann, wie im Neubaubereich schon heute vorgeschrieben, ein Anteil erneuerbarer Energien Vorschrift, wie beispielsweise die Kombination mit Solarthermie. Günstige Brennstoffpreise, individuelle Bevorratung und sichere Zukunftsperspektiven sprechen für das flüssige Heizen.

 

 

Das Interesse an einem flüssigen Folgebrennstoff ist groß

Um die gesteckten Klimaziele zu erreichen, ist es entscheidend, in naher Zukunft reale Alternativen zum klassischen Mineralöl zu schaffen.

Eine durchgeführte Umfrage zeigt, dass das Interesse der Heizölverwender an einem klimafreundlichen und gesetzlich legitimierten Folgebrennstoff hoch ist. In der Umfrage gaben fast 80 Prozent der Befragten an, Interesse an einem flüssigen Folgebrennstoff zu haben. Fast genauso viele konnten sich vorstellen, einen solchen Brennstoff zu testen und künftig zu verwenden.

Um Bund, Ländern und Heizölverwendern eine sinnvolle und nachhaltige Alternative zu bieten, haben sich verschiedene Partner der Mineralölbranche zusammengetan und ein neues klimafreundliches Heizöl mit 33 Prozent biogenen Rohstoffanteil (HVO) für den Wärmemarkt entwickelt. Die Nachhaltigkeit der biogenen Anteile ist gemäß der europäischen Nachhaltigkeitsanforderungen (ISCC/REDcert) zertifiziert.

Durch die Beimischung des HVO-Öls zum Heizöl ist die bilanzielle CO2-Emission um mindestens 25 Prozent geringer als bei der Verwendung von Standard-Heizöl. Und wer noch mehr tun will: Die dennoch entstehenden CO2-Emissionen, die beim Verbrauch des HVO-Öls entstehen, können durch die Unterstützung von Klimaschutzprojekten ausgeglichen werden. 

HVO-Öl (engl. Hydrotreated Vegetable Oil) ist ein nachhaltig recyceltes und hydriertes Pflanzenöl.
Dieses wird durch eine katalytische Reaktion mit Wasserstoff (Hydrierung) in Kohlenwasserstoffe umgewandelt werden. Durch diesen Prozess werden die Pflanzenöle in ihren Eigenschaften an fossile Brennstoffe angepasst, damit sie diese als Beimischung ergänzen oder auch vollständig ersetzen können.

Das klimaschonende HVO-Öl ist schon heute in jeder Heizungsanlage einsetzbar: Die 33-prozentige Beimischung von HVO entspricht der Heizöl-Norm. 

Ein optimales Brennverhalten kombiniert mit einem nachhaltigen Heizerlebnis und das für jede Heizölheizung. Deshalb testen wir.

Vor einer Produkteinführung gibt es verschiedene Testszenarien, in diesem Fall mit Heizungsgeräte-Herstellern und Heizöl-Verwendern. Nachdem die Geräte- und Labortests der Hersteller unter strengsten Auflagen erfolgreich verliefen, gilt es jetzt den flüssigen Folgebrennstoff unter realen Bedingungen zu testen. Derzeit heizen etliche Testkandidaten mit dem HVO-Öl. Über mehrere Monate pflegen mobene und Buderus regelmäßigen Kontakt zu den Probanden, um Informationen über die Heizerfahrung zu sammeln. Daher werden die Heizungsanlagen vor und nach dem Test von Heizungsinstallateuren begutachtet, geprüft und etwaige Veränderungen festgehalten. Das Ziel: Gemeinsam mit den Heizungsgeräte-Herstellern einen erstklassigen, nachhaltigen, flüssigen Folgebrennstoff auf den Markt zu bringen, geeignet für alle Heizölanlagen und ein vom Kunden für die Kunden getestetes Produkt. 
Darüber hinaus stellt mobene für alle Testanlagen die verbleibenden Rest-Emissionen komplett klimaneutral, die beim Verbrauch entstehen und bei der Anlieferung mit dem Tankwagen.

 

 

Die mobene Unternehmensgruppe