4 Tipps gegen trockene Heizungsluft

Trockene Heizungsluft mach vielen in den Wintermonaten zu schaffen. Was Sie dagegen tun können zeigen unsere 4 Tipps.

 

Viele Menschen haben im Winter Probleme mit trockener Luft in Räumen, die durch die Heizung entsteht. Gerade den Atemwegen macht die Heizungsluft zu schaffen. Eine geringe Luftfeuchtigkeit erschwert das Atmen. Sind die Schleimhäute auch noch trocken, können sich Viren einfacher verbreiten und für einen Infekt sorgen.

Mit einem sogenannten Hygrometer kann die Luftfeuchtigkeit im Raum gemessen werden. Es empfiehlt sich, dass die Luftfeuchtigkeit bei mindestens 40 Prozent liegt. Ein Wert über 60 Prozent, ist allerdings zu hoch und Schimmelbildung kann die Folge sein.

Wir zeigen Ihnen 4 Tipps, wie Sie die trockene Luft in Ihrem Zuhause verringern können.

1. Die richtige Raumtemperatur

Sind die Räume zu warm, nimmt auch die Luftfeuchtigkeit ab. Die kalte Winterluft verringert die Luftfeuchtigkeit, wenn sie erwärmt wird. Daher ist für die Atemwege eine Raumtemperatur von 18 Grad genau richtig. Oft werden in Büros oder auch Wohnräumen höhere Temperaturen gemessen, da durch weniger Bewegung die Wohlfühltemperatur höher ist. Ziehen Sie sich lieber etwas wärmer an oder bewegen Sie sich regelmäßig. Achten Sie aber darauf, dass die Temperatur nicht unter 16 Grad fällt, damit sich kein Schimmel bilden kann.

 

2. Frischluft nutzen

Frische Luft ist besonders wichtig. Daher empfiehlt es sich die Fenster alle zwei bis drei Stunden komplett zu öffnen. Durch das sogenannte Stoßlüften kann die verbrauchte Luft entweichen und frischer Sauerstoff wieder den Raum gelangen. Damit Sie beim Lüften Heizkosten sparen, sollten Sie währenddessen die Heizung ausstellen. Nach dem Lüften kann die Heizung wieder auf die gewohnte Wohlfühltemperatur gestellt werden.

Je nach Jahreszeit sollte das Lüften in der Wohnung unterschiedlich lange dauern. Je kälter es draußen ist, desto schneller ist der Luftaustausch erfolgt. In der Regel genügen im Winter circa fünf Minuten, im Frühling und Herbst ist die Luft in ungefähr 10-15 Minuten ausgetauscht und im Sommer können auch schon mal 20 Minuten zum Lüften benötigt werden.

Von dauerhaft gekippten Fenstern wird abgeraten, denn so kann sich Feuchtigkeit bilden, was für das Gebäude ebenfalls schädlich sein kann.

 

3. Hilfsmittel & Luftbefeuchter

Luftbefeuchter verdampfen und verdunsten Wasser und geben diese in den Raum ab. Damit der Luftbefeuchter aber wirksam ist, muss er regelmäßig gereinigt werden. Ansonsten können schädliche Bakterien in die Luft gelangen. Negativer Aspekt: Die Geräte benötigen meist viel Strom. Als stromsparende Alternative kann auch eine Schale mit Wasser auf die Heizung gestellt werden. Der Effekt dauert dann allerdings etwas länger. Auch ein Ständer mit feuchter Wäsche oder das nasse Handtuch auf der Heizung führen zum selben Ergebnis. Allerdings müssen Sie dann explizit darauf achten regelmäßig zu lüften, damit sich kein Schimmel in den Wohnräumen bildet.

 

4. Kleine Pflanzenhelfer

Auch Zimmerpflanzen können zu einer besseren Luft beitragen. Das Wasser, welches sie über die Wurzeln aufnehmen, verdunstet über die Blätter und gibt dadurch Feuchtigkeit an den Raum ab. Einige bestimmte Pflanzenarten gelten als besonders geeignet, um die Luftfeuchtigkeit anzureichern. Dennoch kann die Pflanze nur ein zusätzlicher Faktor sein. Es sollte niemals nur darauf als Luftbefeuchter gesetzt werden.

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