Interview mit Nicolas Konrad, Junior Gebietsleiter Schmierstoffe in der Region Nord

Durch Norddeutschland mit unserem Junior Gebietsleiter

Nicolas Konrad ist 26 Jahre alt und seit November 2023 bei der mobene Unternehmensgruppe. Als Junior Gebietsleiter im Bereich Schmierstoffe in der Region Nord ist er für mobene im Außendienst unterwegs.

Wie Nicolas zur mobene kam, wie sein Alltag aussieht und vor welchen Herausforderungen er in seinen jungen Jahren als Junior Gebietsleiter steht, erfahren Sie im Interview.

Frage 1: Wie bist du zur mobene gekommen?

Nicolas: Die Stelle zum Junior Gebietsleiter für Schmierstoffe habe ich ganz klassisch auf einem Jobportal entdeckt. Aufgrund meiner Affinität für Technik und Motorsport habe ich mich direkt beworben und wurde tatsächlich danach eingestellt. Ich war vorher im C-Teile Bereich (Materialien mit geringem Wert aber hoher Beschaffungsmenge, wie Schrauben, Muttern oder Bolzen) tätig und habe dort über zwei Jahre im Außendienst gearbeitet. Deshalb habe ich mich im Schmierstoffsektor direkt gut aufgehoben gefühlt und seit meinem Start im November 2023 auch schnell eingelebt.

Frage 2: Was machst du bei mobene? Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Nicolas: Bevor ein Tag im Außendienst startet, muss dieser geplant werden. Dazu gehören die Terminabsprache mit den Kunden sowie die Planung der Touren. Wenn das alles steht, fährt man morgens los und arbeitet sich von Termin zu Termin.

Trotzdem sieht jeder Arbeitstag anders aus. Vom Autohaus bis zum Motorenfertiger – ich treffe jeden Tag die unterschiedlichsten Kunden. Zudem ist mein Gebiet, in dem ich unterwegs bin, sehr groß und befindet sich zwischen der dänischen, holländischen und polnischen Grenze. Das ist nicht nur landschaftlich sehr abwechslungsreich, sondern bringt auch kulturelle Unterschiede mit sich.

Frage 3: Was ist das Besondere am Außendienst? Wo liegen die Herausforderungen?

Nicolas: Dadurch, dass man es im Außendienst tagtäglich mit unterschiedlichen Regionen und somit auch unterschiedlichen Mentalitäten zu tun hat, ist es sehr wichtig, dass man sich auf die Menschen einstellen kann. Während manche Kunden sehr offen und direkt sind, sind andere eher ruhiger und zurückhaltend – damit muss man zurechtkommen.

Es kommt auch vor, dass man sich Unternehmen vorstellt, wo man vorher keinen Termin vereinbart hat. Bei der Kaltakquise muss man dann natürlich auch damit rechnen, dass man abgewiesen wird. Das kann hin und wieder herausfordernd sein, aber ich versuche immer optimistisch und positiv bleiben.

Frage 4: Was war dein Berufswunsch als Kind und wann hast du gemerkt, dass du gern im Außendienst arbeiten möchtest?

Nicolas: Als Kind wollte ich Fußballer werden und natürlich für die Nationalelf spielen. Irgendwann haben sich meine Interessen geändert und ich habe meine Affinität für Technik und Motorsport entdeckt. Dementsprechend habe ich dann auch eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann gemacht und recht früh bemerkt, dass ich gern im Außendienst arbeiten möchte. Mir macht es Spaß, Menschen für ein Produkt zu begeistern und auf emotionaler Ebene abzuholen. Deshalb bin ich auch bis heute sehr glücklich mit meiner Berufswahl.

Frage 5: Mit welchen Abteilungen arbeitest du zusammen und was ist dir an der Zusammenarbeit wichtig?

Nicolas: Wir arbeiten sehr eng mit den Kollegen aus der Kraftstoffsparte zusammen. Wenn wir bemerken, dass ein Kunde Bedarf an Diesel hat, dann stellen wir den Kontakt her und so läuft es natürlich auch andersrum. Das kann man sich wie eine Symbiose vorstellen.

Das ist in meinen Augen auch sehr wichtig, weil wir letztendlich alle ein Team sind und ganzheitlich für unser Unternehmen denken sollten. Und auch für den Kunden ist es von Vorteil, wenn er bei uns alle Produkte bekommt, die er benötigt.

Frage 6: Was machst du als Ausgleich zum Job in deiner Freizeit?

Nicolas: Nach der Arbeit mache ich gerne viel Sport, um einen Ausgleich zum Alltag zu schaffen, unter anderem Krafttraining, Radfahren und schwimmen. Das hilft mir, abzuschalten und neue Energie zu tanken. Außerdem reise ich leidenschaftlich gern, um neue Orte und Kulturen kennenzulernen.

Frage 7: Was ist ein Talent oder eine Fähigkeit, die viele nicht von dir erwarten?

Nicolas: Mit meinen 26 Jahren gehöre ich zur Generation Z, die häufig mit digitaler Affinität, Flexibilität und dem Wunsch nach Sinnhaftigkeit im Job in Verbindung gebracht wird. Das trifft in meinen Augen auch zu. Was jedoch oft unterschätzt wird, ist unsere Belastbarkeit. Wir sind mit ständigen Veränderungen, wie technologischen Sprüngen, gesellschaftlichen Debatten oder auch der Corona-Pandemie aufgewachsen. Dadurch haben wir gelernt mit Unsicherheit umzugehen und trotzdem fokussiert zu bleiben.

Auch wenn man meiner Generation nachsagt, dass wir Herausforderungen eher meiden, kann ich die Menschen in meinem Arbeitsalltag oft vom Gegenteil überzeugen und unter Beweis stellen, dass ich durchaus belastbar bin und ein starkes Durchhaltevermögen besitze. Das ist eine Fähigkeit, die einige nicht von mir erwarten.

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